Pflege und Reinigung nach DIN 18356

Ein versiegelter Boden sollte fachgerecht gepflegt und gereinigt werden. Die Gewährleistung für die Oberflächenbehandlung und den Boden ist nur dann gegeben, wenn das vom Hersteller vorgegebene Pflegesystem angewendet wird. Eine Kern- oder Neutralseifenreinigung z.B. ist keinesfalls eine fachgerechte Pflege, da die Lackschicht hierbei durch die Seifenalkalität ausgelaugt wird und somit verspröden kann. Zur Vermeidung von Schäden bei lackierten Oberflächen und zur langfristigen Erhaltung der Schönheit des Fußbodens soll IRSA AQUA STAR als Pflege- und Reinigungsmittel fachgerecht eingesetzt werden.
Wichtig: - Wenn der Versiegelungsfilm durchgetreten ist, muss abgeschliffen und neu versiegelt werden.
- Die Versiegelung ist eine handwerkliche Arbeit. Das bedingt, dass kleine Störungen in der Oberfläche auftreten können (z.B. Staubpartikel). Auf die Haltbarkeit des Bodens hat dies keinen Einfluss.
- Wir empfehlen, in der ersten Woche nach der Neuversiegelung nur trocken zu reinigen und keine Teppiche zu legen. Möbel und andere schwere Gegenstände sollten vorsichtig eingebracht werden.
- Teppichunterlagen (rutschhemmend), Bürostuhlrollen, Filzgleiter unter Möbel und Stühle müssen für versiegelte Oberflächen geeignet sein. Für Stühle mit Rollen nur weiche Rollen nach DIN 68131 verwenden; zusätzlich empfiehlt sich der Einsatz von geeigneten Schutzunterlagen.

Raumklima: Das Raumklima sollte zur Werterhaltung insbesondere des Fußbodens und für das Wohlbefinden des Menschen bei ca. 20 C und ca. 55 % Luftfeuchtigkeit liegen. Bei Unterschreitung der empfohlenen Luftfeuchte muss mit einer Fugenbildung beim Parkett gerechnet werden. Gegebenfalls einen Luftbefeuchter einsetzen.

Hinweis: Holz ist ein Naturprodukt. Es arbeitet und gleicht sich der Raumluft permanent an. Während der Heizperiode sinkt die relative Luftfeuchte deutlich. Das Holz reagiert zwangsläufig darauf und gibt eigene Feuchte ab, es schwindet. Optisch ist das durch Fugenbildung im Parkettbodens erkennbar. Je länger und stärker Sie die Räume beheizen, um so trockener ist die Raumluft und um so breitere Fugen entstehen. Die breitesten Fugen sind meistens gegen Ende der Heizperiode zu erwarten. Am Ende des Sommers sind sie in der Regel am geringsten bzw. wieder geschlossen. Um der Fugenbildung etwas entgegenzuwirken, können beispielsweise Wasserverdunster an die Heizkörper gehängt werden und/oder ausreichend Grünpflanzen im Raum stehen. Zu trockene Luft ist auch aus physiologischer Sicht bedenklich. Das Wohlbefinden ist in zu trockener Luft beeinträchtigt. Die Schleimhäute werden ausgetrocknet und die Infektionsanfälligkeit wird begünstigt.

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